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AFP-News Medizin und Gesundheit
07.02.2012
USA stocken Mittel für Alzheimer-Forschung deutlich auf
Rund 130 Millionen Dollar zusätzlich über zwei Jahre
Die US-Regierung hat eine deutliche Aufstockung der Mittel für die Erforschung der Alzheimer-Krankheit angekündigt. In den kommenden zwei Jahren sollten rund 130 Millionen Dollar (98 Millionen Euro) zusätzlich für die Suche nach Heilungsmöglichkeiten bereitgestellt werden, erklärte Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius. Dies sei eine Erhöhung um 25 Prozent. Außerdem seien weitere 26 Millionen Dollar für die Verbesserung der Pflege von Alzheimer-Patienten und die Information der Öffentlichkeit über die Krankheit eingeplant.
"Wir können nicht damit warten, die wachsende Bedrohung anzugehen, die Alzheimer für amerikanische Familien und unsere Nation insgesamt darstellt", sagte Sebelius in Washington. Rund 5,1 Millionen US-Bürger sind derzeit an Alzheimer erkrankt. Angesichts der alternden Bevölkerung gehen Experten davon aus, dass sich die Zahl der Patienten bis 2050 verdoppelt.
Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Die Krankheit ist nach dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer benannt, der sie erstmals im Jahre 1906 wissenschaftlich beschrieben hat. Die Erkrankung des Gehirns führt zum Verlust von geistigen Funktionen wie Denken, Sprache, Urteilsfähigkeit und Orientierung sowie zum Absterben oder einer starken Schädigung von Gehirnzellen vor allem in der Hirnrinde.
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